Die Grenzen von Europa, Erdogan und Merkel

Gedankensplitter

Meine Welt ist im Wasserglas. Ich weiß, daß die Politik zuletzt ganz klein wird, weil die Menschen eben nur Menschen sind. Selbst größenwahnsinnige Menschen sind nur Menschen. Es geht deshalb immer in abnehmender Reihenfolge um Angst, Sex, Geld und Macht und manchmal auch um Menschlichkeit.

Und deshalb sehe ich das als Mensch so.

Grenzzäune

Die Grenzzäune rund um Europa werden kommen, weil Erdogan nicht leisten kann, was er leisten soll. Heute meldet der Verfassungschutz mal eben, daß ein IS Terrorist gefangen wurde, der zusammen mit anderen Terroristen plant, an den Stränden von Europa Bomben zu werfen und Menschen zu erschießen.

Soll unsere Strände in Europa Erdogan schützen? Wohl kaum.

Je eher Europe Zäune baut und echten Grenzschutz organisiert, desto besser.

Das hat doch früher außerhalb des Ostblocks auch funktioniert. Insofern ist Freiheit heute nur im Rahmen geschützter Regionen möglich solange USA und Russland lieber Kalter Krieg spielen und kein neues Zusammenwirken aller großen Mächte winkt im globalen Rahmen.

Volksarmee

Eine Volksarmee mit Milizcharakter stärkt dann die Demokratie von innen her. Grundfalsch ist dagegen der Einsatz der Bundeswehr als Söldnerarmee im Inneren. Das können sich nur Menschen ausdenken, die etwas Böses im Schilde führen. Die Polizei in Deutschland ist der Garant für unser Grundgesetz und unsere innere Freiheit und die Bundeswehr schützt uns nach außen. Sonst übernimmt eine Bundesregierung mit einem Handstreich Deutschland und schaltet die Polizei und die Gewaltenteilung aus.

Erdogan und Merkel

Alle müssen ihre Lektionen lernen. Das Thema lautet Grenzen. Merkel muß sich gegenüber Erdogan abgrenzen. Das versteht der sofort.

Und er würde auch verstehen, wenn man ihm erklärt, wenn du uns noch mal drohst, die Schlepper wieder frei laufen zu lassen, damit viele Asyl in Griechenland bekommen, dann tu es. Wir haben unsere eigenen Grenzen hochgezogen und kontrollieren selbst. Aber das setzt eben die Grenzen von Europa voraus.

EU – Buuh

Hier kommt nun die neoliberale Organisation der EU ins Spiel. Es ist eine Bürokratie, um gegen die Menschen und für die Unternehmen zu handeln. Denn das EU-Parlament ist nun wirklich nichts, was Sinn macht und die Kommission ist eine Verlängerung von Konzernen und Hedgefonds. die keine Grenzen in Europa wollen sondern nur wenig Kontrollen und hohe Profite.

Das beste Beispiel ist Schengen, also sog. offene Grenzen. Für wen waren die gut?

EU bedeutet Armut und Unsicherheit für das Volk

In Europa wurden systematisch Arbeitnehmer gegeneinander ausgespielt und es gibt nun so viele arbeitslose Jugendliche und immer mehr arbeitslose Ältere und immer mehr Arme, so daß Europa für die Menschen völlig sinnlos ist.

Freie Fahrt für die Reichen und die Armen kommen unter die Räder! Das bedeutet EU: eine Bedrohung für kulturelle Identität, gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit.

Freihandel bedeutet Dammbruch

Grenzen sind eben gut, weil sie Regionen schützen und Freihandel ist schlecht, weil er Regionen zerstört. Freihandel bedeutet Dammbruch und was dann geschieht wissen wir. Es bedeutet eben nicht mehr gut bezahlte Arbeitsplätze, weil die Industrie nicht mehr so viele Menschen braucht, weil es keine guten und sicheren Arbeitsplätze mehr gibt und weil keine Umverteilung der Profite erfolgt.

Es ist ja alles schon gesagt, aber die Medien überschreiben die guten Texte durch neue Texte und schon bald sind sie nicht mehr zu finden.

Alles was ich hier geschrieben habe, entspricht nicht den Interessen der Mächtigen, nur den Interessen der meisten Menschen in Europa.

Hilfe setzt eigene soziale Absicherung voraus

Europa soll auch helfen, humanitär und militärisch. Aber das geht nur, wenn die Bevölkerung in den europäischen Ländern nicht immer mehr verarmt und hoffnungsloser wird.

Einheimische müssen mehr bekommen

Und es geht auch nicht ohne Kontrollen an den Grenzen und klare Anforderungen an Asylsuchende. Und Sozialleistungen muß man sich erarbeiten wenn man hierhinkomnt und nicht direkt so viel erhalten wie die, die hier gearbeitet haben. Das geht gar nicht. Aber das ist ja ein schwerer Konstruktionsfehler im deutschen Sozialsystem, der geändert werden könnte.

Grundeinkommen

Eine echte europäische soziale Grundlage für jeden, der hier geboren ist und hier Staatsbürger ist wäre das Beste, was geschehen könnte. Ausbildung statt Ausbeutung und Grundeinkommen für jeden würden nicht ein Heer der Faulen produzieren sondern eine Gesellschaft voller Aktiver, die diesen Zustand erhalten wollen und mehr verdienen wollen mit guter Arbeit. Dazu gehören dann natürlich auch Verpflichtungen wie Militär- oder Sozialdienst und Transparenz, so daß jeder weiß, was der andere verdient. Das sieht man doch in Norwegen, Schweden und Dänemark, wenn man genauer hinschaut oder sogar in Österreich. Diese Ländern sind innerlich stabiler als wir, weil die Menschen dort nicht das Gefühl haben arm zu werden und ohne Angst altern können. Das ist doch auch für junge Menschen die beste Perspektive.

Dies sind einige der Kernthemen, um die es geht.

Ist Deutschland stark?

Deutschland ist das wirtschaftlich stärkste Land sagen viele. Was heißt das denn? Deutschland ist stark, weil immer mehr Menschen finanziell schwach sind? Profit wird mit Zeitarbeit und Niedriglöhnen gemacht?

Diese Stärke stinkt.

Dann sprechen alle über Bildung. Wieso brauchen wir Bildung, wenn bei Arbeitslosigkeit im Hartz 4 System die Bildung komplett entwertet wird und zudem Bildung nicht mehr bei der Rentenberechnung einbezogen wird? Wir haben bildungsmäßig durch Hartz 4 das System eines drittklassigen Entwicklungslandes, bei dem Tagelöhnertum gefördert wird. Wir nennen es nur anders.

Staatsziele

Dies alles kann man ändern, wenn die Staatsziele das Wohl der Bevölkerung, gute soziale Absicherung (auch im Alter wie in den nordischen Ländern) und Verpflichtungen für das Gemeinwesen wie eine Volksarmee sind. Aber das ist bei uns aktuell nicht der Fall.

Private Vorsorge und Deregulierung sind Worthülsen für Armut und Asozialität.

Von der Leidkultur zur Leitkultur

Wir müssen endlich weg von der Leidkultur und hin zu einer Leitkultur.

Abschließend noch ein Link.

Und nun ist dieser Satz ein neuer Versuch, diesen Blog zu beenden.

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