Zwischen Kopftuch und Hartz 4 – Hinweise zum mentalen Selbstschutz zwischen Grundgesetz und Politikversagen

wirzusammen

Wir leben in einer Zeit, in der es darauf ankommt, sich selbst zu schützen. Dazu gehört auch mentaler Selbstschutz. Dies setzt einen sicheren Umgang mit der vorgefundenen sozialen Wirklichkeit voraus.

Ich persönlich habe mich zu diversen Fragen in einigen Artikeln geäußert. Ich schreibe auf diesem Blog hier nicht mehr aber insofern doch als ich auf einige Artikel hinweisen möchte, die laut Statistik immer öfter aufgerufen und gelesen werden. Es handelt sich in allen Fällen um Artikel, in denen ich Fachfrauen und Fachmänner, also Fachleute zitiere, und nicht irgendwelche Politiker oder Meinungsmacher. Zudem sind alle Artikel lösungsorientiert und zeigen, wie es gehen kann, wenn man sozialen und kulturellen Frieden auf dem Boden des Grundgesetzes haben will statt Hass und Rache.

 

Daher möchte ich sie hier noch einmal besonders verlinken:

Strukturelle, persönliche und religiöse Gewalt im Jobcenter
Darin geht es um Deutsche, die nach vielen Jahren arbeitslos wurden und plötzlich erleben müssen, wie sie von steuerzahlenden Systemstützen zu würdelosen Menschen zweiter Klasse gemacht werden

Interkulturelles Training in einer Einwanderungsgesellschaft
In dem Artikel über die Fallsammlung wird deutlich wie Behörden den Umgang mit Migranten anpacken und wie kafkaesk manches wirkt, weil deutsches Denken jenseits des Schreibtisches die Wirkung verfehlt.

Das Kopftuch – Symbol für Kontrolle, Unterwerfung und fehlende Freiheit
Dieser Artikel zeigt warum das Kopftuch bei uns jede Kommunikation und Gleichberechtigung nach dem Grundgesetz verhindert und Behördenmitarbeiter schon gar nicht mit Kopftuch arbeiten dürften

Leben und Tod im Angesicht des Terrorismus
Hierbei handelt es sich um einen Artikel, der nach jedem neuen Terroranschlag verstärkt aufgerufen wird. Er ist schon über zwei Jahre alt und sagt, was man tun müßte und was passiert, wenn nichts passiert (so wie bisher).

Das Märchen von den Hartz4 Männchen
Hier erzähle ich Ihnen ein Märchen.

Der 1 Euro Trick oder die Leugnung der materiellen Gleichsetzung von arbeitslos gewordenen Inländern mit Asylanten.
Da spielen auch viele Journalisten eine zweifelhafte Rolle.

Und hier noch eine nüchterne Betrachtung einer Fachfrau, Frau Jutta Allmendinger, die auch Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)) war:

„Das „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ (Hartz IV) hat die Arbeitslosenhilfe abgeschafft, also Bezüge, die sich proportional am letzten Gehalt orientieren. Eingeführt wurde stattdessen das Arbeitslosengeld II, ein Pauschalbetrag, der spätestens nach zwei Jahren für alle erwerbsfähigen hilfsbedürftigen Arbeitslosen gleich ist. Die deutsche Kultur der Statussicherung wurde bei diesem Personenkreis gebrochen. Damit werden nach zwölf Monaten der Arbeitslosigkeit alle formal gleich behandelt, ihre individuellen Biografien werden rechtlich irrelevant. Der Arbeitslose wird als Mitglied eines Kollektivs behandelt – fragt sich nur, ob darin wirklich ein Anstoß zur Solidarisierung liegt.“

Man kann auch sagen, Hartz4 hat die Bildung komplett entwertet in einem Land, das von der Bildung lebt – fragt sich nur wie lange noch.

Und durch die Verarmungsregel von Hartz 4 werden Menschen, die nicht gearbeitet haben und viele Kinder haben, privilegiert und ältere Menschen ab ca. 50, die fleißig waren, besonders stark diskriminiert. Ob die vielen Kinder jemals Steuern zahlen wissen wir nicht, aber die Lebensälteren haben bis zur Arbeitslosigkeit Steuern und Sozialabgaben gezahlt und waren solidarische Stützen des Systems.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.